Allgemeinmedizin und Praxis: Anleitung in Diagnostik und by Dr. med. Frank H. Mader, Dr. med. Herbert Weißgerber (auth.)

By Dr. med. Frank H. Mader, Dr. med. Herbert Weißgerber (auth.)

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Nationalsozialistische Propaganda und Weimarer Wahlen: Empirische Analysen zur Wirkung von NSDAP-Versammlungen

Dieter Ohr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Sozialforschung der Universität zu Köln.

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Malaria) dar. B. ein im Erwerbsleben stehender Erwachsener zu einem iiblichen "Grippemittel" greifen oder sich auf andere bereits erprobte Hausmittel verlassen. Die junge Mutter, deren erstes Kind fiebert, wird dagegen rasch den Arzt konsultieren. Hier kann (nach erfolgter Untersuchung) manchmal der Hinweis beruhigend wirken, daG 10-12 Fieberattacken im Jahr bis zum 10. Lebensjahr durchaus noch "normal" sein konnen. Wenn sich der Berufstatige entschlieGt, den Arzt aufzusuchen, geht es ihm auch urn die Verordnung von Arbeitsruhe, wahrend die besorgte Mutter "Schlimmes" ausgeschlossen wissen mochte.

Die Beratungsergebnisse selbst werden - je nach Fall - als Symptom (A), Symptomgruppe (B), Bild einer Krankheit (C) oder als Diagnose (D) klassifiziert (Abb. 3). Die Beratungsursache (BU) ist der AnlajJ, der den Patienten zum Allgemeinarzt bringt. Fur gewohnlich geht es urn ein einziges Problem. Der Kranke kann sich aber auch zwei oder mehr Fragen fUr den Arztkontakt "aufgespart" haben. Die Problematik der Beratungsursachen ist derzeit ein wissenschaftlich fast unberuhrtes Gebiet. c Q) c c ~ Ui Abb.

3 Beratungsursache (BU) und Beratungsergebnis (BE) Ein weiteres wesentliches Ergebnis der berufstheoretischen Forschung in der Allgemeinmedizin war der schon 1961 erbrachte Nachweis [31], daB sich in einer Allgemeinpraxis nur in 1 von 10 Hillen, also in rund 10%, eine Diagnose im Sinne einer uberzeugenden Zuordnung zu einem wissenschaftlichen Krankheitsbegriff stellen HiBt (vgl. 2; Abb. 2). ( cQ) c c Q) c Q) I1l 0) C ::l (j; 'N -= 'iii ''"" 52 A = Symptome B =Symptomgruppen C = Krankheitsbilder D = Diagnosen Abb.

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